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Artenschutz- & Umweltbildungsprojekte verbunden mit sozial- & umweltfreundlichem Eco Tourismus
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Waisenhaus für Tiere in Not

Das WPE Wildlife Waisenhaus ist eine Vision.

Unzählige Tiere leiden in menschlicher Gefangenschaft.

Die bestehenden Waisenhäuser haben keinen Platz. Die Einrichtung weiterer Waisenhäuser ist deshalb dringend erforderlich. In Kamerun gibt es derzeit nur vier solcher Auffangstationen.

 

Chimps

Leider ist es möglich, wild lebende Tiere bei kriminellen Subjekten zu bestellen bzw. auf exotischen Märkten zu kaufen.

Unsere engsten Verwandten werden ausserdem, noch immer, zu Forschungszwecken, auf unmenschliche Weise missbraucht.

Kinder reicher Familien werden mit "exotischen Haustieren" beschenkt und die Tiere werden, zum betreiben privater Zoo´s, exportiert. Das Artenschutzabkommen wird umgangen und Schmuggler finden immer wieder neue Wege, um die armen Lebewesen ans Ziel zu bringen.

Leider - nicht zuletzt - auch in den Kochtopf

Lesen Sie dazu auch unsere Beiträge zum Thema Bushmeat.

Bushmeat

In beiden Fällen wird, am Beispiel von Primaten, die Mutter getötet, um das Baby einfangen zu können. Die Mutter wird verzehrt und das Baby landet im Käfig oder an der Kette. Im Falle von Vögeln, wie z.B. Papageien, werden komplette Nester ausgeräumt.

Getötete Tiere werden auf den lokalen Märkten meist als Räucherfleisch verkauft, sind aber auch ein begehrter und sehr teurer Exportartikel. Viele Tiere sind, auch wegen des Bushmeat-Problems, bereits vom Aussterben bedroht. Leider gibt es noch viele andere Gründe für Tiere in Not. Erwähnt sei hier auch der Aberglaube, vor allem im afrikanischen und asiatischen Raum, dass z.B. das Horn der Nashörner, zermahlen, der Penis von Tigern oder die Knochen von Gorillas und Schimpansen als Aphrodisiakum wirksam sei. Viele weitere Gründe würden hier eine lange traurige Liste füllen.

Die überlebenden traumatisierten Tiere, in aller Regel Babys, werden unter äusserst fragwürdigen Bedingungen gehalten und in alle Welt exportiert, als exotisches Spielzeug für Erwachsene und Kinder missbraucht. Die Kinder und auch die Erwachsenen verlieren schnell das Interesse, und die armen Lebewesen vegetieren dahin, sind kurz angebunden und sterben sehr oft an falscher Ernährung oder an den Folgen von Schlägen. Die meisten Tiere sterben schon während dem Transport.

Junge Affenbabys sind Menschenbabys sehr ähnlich und brauchen eine Erziehung und viel Liebe und Zuwendung. Kleine Käfige, schlechtes Futter und schwere Ketten erinnern oftmals mehr an einen Strafgefangenen des 17. Jahrhunderts, als an ein liebenswertes Tier.

WPE möchte diesen Tieren die Chance bieten, ein Leben unter Artgenossen, in zumindest begrenzter Freiheit zu geniessen und die Möglichkeit evtl. wieder in die Natur zurückzukehren.

Schimpanse

Andere Gründe für Tiere in Not sind Konflikte mit Farmern, Hochspannungsleitungen und der Strassenverkehr.

Die grösste Problematik ist der "legale" Holzeinschlag, durchgeführt von meist westlichen Konzernen, der Verlust des Lebensraumes und der Verzehr von Bushmeat, der Handel mit Tieren und die damit verbundene Wilderei.

In Kamerun sind Menschen bereits seit Jahren aktiv tätig, um betroffenen Tieren eine lebenswerte Alternative zu geben und tragen damit zum Artenschutz bei. WPE unterstützt diese Menschen und arbeitet mit den bereits bestehenden Institutionen eng zusammen. Leider stehen nur begrenzte Möglichkeiten, für eine viel zu kleine Anzahl von Tieren, zur Verfügung. Der Ausbau bestehender Einrichtungen und die Installation weiterer Auffangstationen ist dringend erforderlich.

Für die betroffenen Tiere werden Patenschaften ins Leben gerufen.

Ein Waisenhaus für wilde Tiere stellt eine touristische Attraktion dar, hilft den Tourismus zu etablieren und die Akzeptanz der Bevölkerung zum Umgang mit Tieren zu fördern.

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