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Artenschutz- & Umweltbildungsprojekte verbunden mit sozial- & umweltfreundlichem Eco Tourismus
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Die letzten grossen Menschenaffen
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Ich bin nicht dein Diener oder Sklave. Ich bin auch nicht dein Versuchsobjekt und bin auch keine Organfarm. Mein Fleisch ist nicht für dich zum essen und meine Knochen sind nicht dein Aphrodiasikum. Meine Haut ist nicht deine Tasche oder deine Schuhe. Ich bin nicht das Ziel deiner Jagd und es ist nicht mein Job dein Unterhalter zu sein.

Ich bin so wie Du , ein einzigartiges Geschöpf mit einer Seele. Ich kann denken und habe eine eigene Sprache die Du nicht verstehst. Wir sind vom aussterben bedroht weil Ihr, unsere engsten Verwanden, uns und unseren Lebensraum, der auch der eure, ist vernichtet und tötet. Wir müssen viel Leid ertragen.

Warum?

Afrika ist die Heimat unserer nächsten Verwandten. Leider sind die Tage der letzten grossen Menschenaffen gezählt. Die Spezies Mensch steht im Kampf mit der Natur und lässt den Waldmenschen keine Chance zum überleben.
Die westafrikanischen, äquatorialen Regenwälder sind die Heimat von zwei Unterarten der Menschenaffen, dem westlichen Flachland Gorilla und dem Schimpansen. Es gibt zwei Arten von Gorillas im Kongo Becken. Der östliche Gorilla unterteilt in den östlichen Flachland Gorilla und den Berg Gorilla. Der westliche Gorilla ist wiederum unterteilt in den westlichen Flachland Gorilla und den Cross River Gorilla. Der Cross River Gorilla lebt in den Gebirgs- und Grenz Regionen zwischen Kamerun und Nigeria. Die Gegend ist bewaldet und schwer zugänglich. Schätzungen gehen von ca. 10 verschiedenen Populationen aus und sehr optimistische Schätzungen von max. 300 Tieren. Möglicherweise sind es jedoch nur noch max. 150 Tiere die hier wild leben. Der Cross River Gorilla wird als unmittelbar vom Aussterben bedroht eingestuft und ist der am meisten gefährdete Primate der Welt.
Gorilla

Die grösste Gefahr für die Menschenaffen stellt der Mensch dar. Die unkontrollierte Jagd nach Bushmeat, Verlust des Lebensraumes durch Abholzung und Brandrodung, Strassenbau und Viehzucht sind die Ursachen für das Aussterben der Menschenaffen und vieler anderer Tierarten. Der Gebrauch von Fallen stellt eine weitere sehr grosse Gefahr dar. Kommen die Menschenaffen in eine der Fallen hat das den Tod oder zumindest sehr ernsthafte Verletzungen und Amputationen zur Folge.

Ein weiterer Grund ist der Ebola Virus der die inzwischen viel zu kleinen Populationen stark gefährdet.

Gorilla Weibchen sind nur alle 4 Jahre fähig ein Baby zu bekommen.

Die dramatische Entwicklung in West Afrika, insbesondere in Nigeria und Kamerun, zeigt deutlich das die Bemühungen der Regierungen und Organisationen nicht ausreichen. Es ist dringend erforderlich bestehende Natur Reservate auszuweiten und als Nationalparks zu deklarieren. Die bestehenden Nationalparks und Naturreservate müssen finanziell besser ausgestattet werden denn die Mittel um die Naturschutzgebiete wirkungsvoll zu schützen, um z.B. Ranger zu bezahlen, sind bei weitem zu gering. Es ist dringend nötig den Eco Tourismus zu fördern und weitere Auffangstationen und Wiederauswilderungsprojekte zu etablieren. Die Vergabe von Entwicklungsgeldern muss mit Auflagen zum Naturschutz gekoppelt sein und nicht nur grosse sondern auch kleinere Organisationen wie WPE müssen bei der Vergabe von Entwicklungsgeldern berücksichtigt werden.
Gorilla
Schimpanse

WPE setzt sich durch die einzelnen Projekte und insbesondere durch die Einrichtung von Naturschutz Unterricht an den Schulen aktiv für den Erhalt der letzten Menschenaffen und anderer bedrohter Tierarten ein.

Die Zahl der letzten Cross River Gorillas wird auf 150 bis 300 Tiere geschätzt. Die Zahl der Berggorillas auf ca. 700 Tiere. Viel besser steht es auch um die Flachlandgorillas, die Schimpansen, Bonobos, die anderen Primaten und viele weitere Tierarten nicht. Die zu kleinen Gorilla Populationen wurden zusätzlich auch durch das Ebola-Virus stark dezimiert.

Unsere nächsten Verwandten sind vom Aussterben bedroht.

Der grösste Feind der Menschenaffen, unserer nächsten Verwandten, ist der Mensch. Die letzten grossen Primaten stehen deshalb im Fokus unserer Arbeit.

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