Kamerun Landesinfo
Dichte Regenwälder erstrecken sich von der Atlantikküste in das zentrale Land. Savannen und Halbwüsten im Norden, mit Elefanten- und Antilopenherden, stellen einige der besten Wildlife Parks in Afrika.
Die Küsten laden zum Relaxen an langen, einsamen Stränden ein.
Die Vielfalt an Landschaften, Bevölkerung, Kultur, Flora und Fauna in Kamerun ist einzigartig. Hier findet man alles, was man sich unter Afrika vorstellt. Kamerun wird deshalb auch als "Afrika in Miniatur" bezeichnet.
Bedingt durch die verschiedenen Klimazonen Kameruns ist das landschaftliche Spektrum und die damit verbundene Vielfalt an Pflanzen und Tieren sehr vielfältig: Dichte Regenwälder, Bergwälder und Grasland, Baum-, Feucht- und Buschsavannen sowie Steppengebiete mit einer artenreichen Tierwelt, Vulkane und Gebirge bieten die unterschiedlichsten Landschaftsformen.
Die Republik Kamerun ist eine Republik in Zentralafrika. Das Land grenzt an Nigeria, Tschad, die Zentralafrikanische Republik, Republik Kongo, Gabun, Äquatorialguinea und den Golf von Guinea. Kamerun war, in der Zeit des Ersten Weltkrieges, eine deutsche Kolonie.
Nach dem Sieg über Deutschland wurde Kamerun als Kriegsbeute zwischen den britischen und französischen Invasoren aufgeteilt. 1960 wurde französisch Kamerun eine unabhängige Republik. Die Zusammenführung mit dem südlichen Teil des britischen Kamerun in den Jahren 1961 formte die Bundesrepublik Kamerun. Sie wurde umbenannt in die Vereinigte Republik Kamerun im Jahr 1972, und die Republik Kamerun oder République du Cameroun im Jahr 1984 (die offiziellen Sprachen sind Englisch und Französisch).
Im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern genießt Kamerun relative politische und soziale Stabilität. Diese wiederum erlaubt die Entwicklung der Landwirtschaft, des Straßen- und Schienenverkehrs sowie eine umfangreiche Erdölindustrie.
Trotz Bewegung in Richtung politischer Reformen bleibt die Macht fest in den Händen einer ethnischen Oligarchie.