Schimpanse

Affe

Giraffe

 
Wildlife Waisenhaus

Unzählige Tiere leiden in menschlicher Gefangenschaft.

Die bestehenden Waisenhäuser haben keinen Platz. Die Einrichtung weiterer Waisenhäuser ist dringend erforderlich.

Schimpansen im Kaefig

Leider ist es möglich, wild lebende Tiere bei kriminellen Subjekten zu bestellen bzw. auf exotischen Märkten zu kaufen. Kinder werden mit "exotischen Haustieren" beschenkt und die Tiere werden sogar exportiert. Die grösste Problematik ist der legale Holzeinschlag, durchgeführt von meist westlichen Konzernen, der Verlust des Lebensraumes und der Verzehr von Bushmeat und die damit verbundene Wilderei. Das Artenschutzabkommen wird umgangen und Schmuggler finden immer wieder neue Wege, um die armen Lebewesen ans Ziel zu bringen.

Leider - nicht zuletzt - auch in den Kochtopf

In beiden Fällen wird, am Beispiel von Affen, die Mutter getötet, um das Baby einfangen zu können. Die Mutter wird verzehrt und das Baby landet im Käfig oder an der Kette. Im Falle von Vögeln, wie z.B. Papageien, werden Nester ausgeräumt.

Getötete Tiere werden auf den lokalen Märkten meist als Räucherfleisch verkauft, sind aber auch ein sehr begehrter und sehr teurer Exportartikel. Viele Tiere sind, auch wegen des Bushmeat-Problems, bereits vom Aussterben bedroht. Leider gibt es noch viele andere Gründe für Tiere in Not. Erwähnt sei hier auch der Aberglaube, vor allem im asiatischen Raum, dass z.B. das Horn der Nashörner, zermahlen, oder der Penis von Tigern, als Aphrodisiakum wirksam sei. Viele weitere Gründe würden hier eine lange traurige Liste füllen.

Die überlebenden traumatisierten Tiere, in aller Regel Babys, werden unter äusserst fragwürdigen Bedingungen gehalten und in alle Welt exportiert, als exotisches Spielzeug für Erwachsene und Kinder missbraucht. Die Kinder und auch die Erwachsenen verlieren schnell das Interesse, und die armen Lebewesen vegetieren dahin, sind kurz angebunden und sterben sehr oft an falscher Ernährung oder an den Folgen von Schlägen.

Junge Affenbabys sind Menschenbabys sehr ähnlich und brauchen eine Erziehung und viel Liebe und Zuwendung. Kleine Käfige, schlechtes Futter und schwere Ketten erinnern oftmals mehr an einen Strafgefangenen des 17. Jahrhunderts, als an ein liebenswertes Tier.

WPE gibt diesen Tieren die Chance, wieder in die Natur zurückzukehren.

Andere Gründe für Tiere in Not sind Konflikte mit Farmern, Hochspannungsleitungen und der Strassenverkehr.

In Kamerun sind Menschen bereits seit Jahren aktiv tätig, um betroffenen Tieren eine lebenswerte Alternative zu geben und tragen damit zum Artenschutz bei. WPE unterstützt diese Menschen und arbeitet mit den bereits bestehenden Institutionen eng zusammen. Leider stehen nur begrenzte Möglichkeiten für eine viel zu kleine Anzahl von Tieren zur Verfügung. Der Ausbau bestehender Einrichtungen und die Installation weiterer Auffangstationen sind dringend erforderlich.

Für die betroffenen Tiere werden Patenschaften ins Leben gerufen.

Das Waisenhaus für wilde Tiere stellt eine touristische Attraktion dar und hilft den Tourismus zu etablieren und die Akzeptanz der Bevölkerung zum Umgang mit Tieren zu fördern.

 

Elefantenbaby

 

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